2019 jährt sich der Fall des Eisernen Vorhangs zum 30. Mal. Aus diesem Anlass zeigt das MMK in Kooperation mit dem
Generalkonsulat von Ungarn in Bayern und mit der Ungarischen Akademie der Künste in Budapest die Ausstellung VerstricheneZeit – Elfolyó idő.

1989 leitet die Grenzöffnung in Ungarn das Ende des sozialistischen Regierungssystems in Europa ein, und damit die Wiedervereinigung Deutschlands. Mit der anfangs nur temporär beabsichtigten Öffnung des Eisernen Vorhangs zwischen Ungarn und Österreich beginnt eine friedliche Revolution, die Deutschland und Europa wieder einen wird. Dabei kam – und kommt – den Städten Passau und Budapest eine besondere Rolle zu: Sie verbindet seit jeher ein kultureller Austausch entlang der Donauufer, der auch in dieser Ausstellung zum Tragen kommt. 

23 ungarische Künstler zeigen in ihren Werken rückblickend ihre Sicht auf das Ende des Sozialismus: János Aknay, József Árendás, István Bakos, Márton Barabás, Ferenc Baráth, Attila Csáji, Károly Elekes, Ádám Farkas, József Gaál, György Jovián, Péter Kovács, István Kulinyi, Gábor Lajta, András M. Novák, István Orosz, Péter Prutkay, Péter Stefanovits, Menyhért Szabó,Tamás Szabó, György Szemadám, József Szurcsik, Gábor Véssey und Miklós Szőcs TUI.

Kuratoren der Ausstellung sind László Alapfy und Péter Stefanovits von der Ungarischen Akademie der Künste in Budapest.

         

János Aknay, Erinnerung II, 2017; István Orosz, Tovarisi Tschüss, 1990; Ferenc Baráth, Grenzenlos, 1989-2019
  
Gábor Véssey, Der Redner, 2008; Ádám Farkas, Eckiger Moebius, 2016

Die Ausstellung wird gefördert von: