Vernissage am 8. November 2019, 19 Uhr

Die Skulpturen von Günther Zins (*1951 in Butzbach/Oberhessen, lebt und arbeitet in Kleve) trotzen scheinbar mühelos der Schwerkraft. Mit ihren Körpern aus schlanken Edelstahlstäben definieren sie den Raum durch die Linie. Sie stehen auf dem Boden, hängen an der Wand oder schweben frei im Raum – alles ist möglich.

Optisch wie dreidimensionale Zeichnungen wirkend, thematisieren sie die komplexen Zusammenhänge zwischen Innen- und Außenraum, Öffnung und Durchdringung. Dabei drücken sie trotz ihrer augenscheinlichen Leichtigkeit Stabilität und Ruhe aus. Der künstlerischen Auseinandersetzung mit bestimmten Orten im Natur- oder Stadtraum kommt dabei eine besondere Bedeutung zu.

Außerdem hat Zins experimentelle Formen der Fotografie entwickelt, die sein konzeptuelles Arbeiten mit realem und scheinbarem Raum auf höchst spannende Weise im Medium der Fotografie veranschaulichen.

Günther Zins, Versinkender Würfel, 1993, Forstgarten Kleve
Günther Zins, Quader durchdringen Würfel, 2017, Edelstahl

Günther Zins, Geworfene Plastik, Rheindeich bei Kleve, 2.10.2013, 8-teilig, C-Print

Günther Zins, Missing Link, 1996, Edelstahl

Die Ausstellung wird gefördert von: