Der Passauer Maler Otto Sammer (1914-2004) war in der Region berühmt für seine Stadtansichten, seine karikierenden Porträts und seine heiteren Reisebilder. Seine Auseinandersetzungen mit zeitgenössischen Strömungen in der Kunst wurden dagegen weniger wahrgenommen. Aus seinen nachgelassenen Werken präsentiert das Museum Moderner Kunst nun eine Ausstellung, die den Künstler in seiner ganzen künstlerischen Vielfalt vorstellt und die zugleich seinen spielerischen und zum Teil verspielten Umgang mit Materialien aller Art dokumentiert.

Ob bemalte Kisten, Vasen oder Dosen, Assemblagen aus alltäglichen Fundstücken, Materialcollagen mit Glas, Acryl, Sand und Pflanzen oder Gemälde auf Leinwand und anderen Textilien – stets fand Sammers überschäumende Phantasie eine künstlerische Form für die unterschiedlichsten auf ihn einwirkenden Impressionen.

Die Ausstellung stellt Otto Sammer als Künstler vor, der experimentierfreudig verschiedene Werkphasen durchlief, von den figürlichen Anfängen in den späten 1940er Jahren über abstrakt-gestische Arbeiten der 1960er Jahre bis zu sphärisch-amorphen Bilderfindungen der späten Schaffensjahre. 

Die Eröffnungsrede vom 1. Dezember 2017 von Herrn Dr. Stefan Rammer finden Sie hier.


  

Otto Sammer, Das alte Karussell, 1974 und Otto Sammer, o. T. 1985

Otto Sammer, Gang am Meer, 1978

Die Ausstellung wird gefördert von: